The Rifles – Great Escape

„Für eine Band ist es total wichtig, dass sie zu Beginn kleine Konzerte an abgefuckten Orten spielt, die kaum größer sind als eine Toilette.“

Schon für dieses Statement liebe ich „The Rifles„. Konzerte an abgefuckten Orten haben den besten Flair, die höchste Schweißproduktionspotenzial und wer findet es nicht auch gut, nicht nur erahnen zu müssen, ob die Band da weit vorne auf der Bühne auch wirklich die Band ist, für die man gezahlt hat.

Das erste Album der Rifles „No love lost“ habe ich rauf und runter gespielt, deshalb war ich sehr gespannt auf das neue Album. Meist zeigt sich erst beim zweiten Album, ob die Band Klasse hat.
Mit der Single – The Great Escape war ich guter Dinge, dass mich mein Gefühl nicht im Stich lassen würde und das neue Album auch diesmal ein Genuss werden würde.
So kaufte ich am 31. Januar die Scheibe und führte mein „Neues-Album-Ritual“ aus…

In Ruhe liege ich auf meinem Bett und lasse mich überraschen was dieses Album wohl meinen Ohren bieten kann. Das erste Mal lasse ich mich von der Musik berieseln, wippe mit den Füßen im Takt, wenn es mich mitreißt. Das zweite Mal schnappe ich mir die Texte und will wissen was sich hinter den Liedern verbirgt. (Und nein, ich singe nicht mit!)

The Great Escape – Wovor wollen die Jungs nun flüchten?

Allgemein könnte man das Album in zwei Themensegmente einteilen: Der erste Teil des Albums (Lied 1-5 (+10)) hat einen depressiven, traurigen Tenor. Es findet sich immer die Grundaussage wieder, dass das Leben vorbeizieht „before the Big Sleep“. Gleichzeitig geben die Lieder immer wieder den Anstoss, dass es noch nicht zu spät ist und man das Leben genießen soll.

„Sometimes you might find, you feel a little like
you’re on the wrong side of life, where there’s no light
but it’s gonna turn around
sometime so nevermind..“

Wenn ich montags morgen in der U-Bahn sitze, zur Arbeit fahre und Frontman Joel Stoker in mein Ohr singt: „Hit the queue for the bus and then i join the line, same faces for the last ten years of my life, see them more than my friends I couldn’t tell you their names..“ durchfuhr mich schon manchmal ein kalter Schauer.Jedoch sind die Riffs und Rythmen, dieser lyrisch leicht melancholisch angehauchten Lieder, wie man es von den Rifles gewohnt ist: stark, eingängig und somit auf jeden Fall tanztauglich.

Das zweite Thema, das auf Great Escape besungen wird ist, wie könnte es anders sein: DIE LIEBE
Aber auch hier sind es nicht nur Liebeslieder, die besingen, wie wundervoll, aufregend es sein kann verliebt zu sein:

„We have to fall apart and go around again
I don’t know where to start because we never end
We could be Romeo and Juliet of our time
If we could only stop the tears we have..“

Alles in allem ein Album, das ich nicht mehr in meiner Musiksammlung missen möchte.
Aber hört doch selbst mal rein:

The Great Escape
Fall to Sorrow
Sometimes (Mein Liebling)
The General

 

Eine Antwort to “The Rifles – Great Escape”

  1. […] Ähnliches: Album-Rezension – The Great Escape […]

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