Mando Diao: Give me fire!

Am 20. Februar dieses Jahres erschien das fünfte Album der Band aus Schweden.
Erst 2006 stolperte ich über das Album „Ode to Ochrasy“ und somit über Mando Diao. Ich war begeistert von dieser Stimme und der Attitude, in welcher die Songs dargeboten worden. Auch die Vorgänger-Alben konnten mich in den Bann ziehen, bis das neue Album „Never seen the light of Day“ meiner ganzen Euphorie einen Dämpfer versetzte.

Ich konnte diesem Album in keinster Weise etwas abgewinnen und so beendete ich meine musikalische Liaison mit Mando Diao…bis:

When your love’s away
and you feel betrayed we’re the music, sweet music!

Dance with somebody„, die erste Single-Auskopplung aus dem gleichnamigen Album zog mich in ihren Bann und machte mich süchtig. Ich hörte sie immer und überall. Bei der Arbeit, zuhause und in der U-Bahn. Meine Füße konnten nicht stillhalten, meine Finger zuckten. Das Lied zog mich aus dem morgendlichen Tief und begleitete mich bis in die Nacht…

Doch bei diesem steilen Einstieg fragte ich mich, ob die restlichen Lieder dem gerecht werden konnten.
Blue Lining, White Trenchcoat“ läutet mit einem netten Intro das Album „Give me fire“ ein und als ich die raue, dreckig angehauchte Stimme von Gustaf Noren hörte, hatte ich Hoffnungen auch die anderen Lieder könnten mit der tollen Single mithalten.
Neben „Blue Lining, White Trenchcoat“ und „Dance with somebody“ sind meiner Meinung nach noch „Mean Street“, „Come On Come On“ herausstechende Lieder, in denen viel Power steckt. Und in so manch anderen Liedern erkannte ich die Mando Diao wieder, für die ich mich vor zwei Jahren noch so begeistern konnte. („Gloria“, „Maybe Just Sad“).
Zwei weitere Songs bleiben noch zu erwähnen, bei denen sich die Band experimentiell versucht: Bei „High Heels“ entlockt der Frontman seinen Stimmbänder ungewohnt hohe Töne, wobei jedoch ein sehr interessanter Song entstanden ist, der zeigt, dass Mando Diao auch noch andere Seiten aufzuweisen haben.
Und auch der letzte Song, der als Hidden Track auf dem Album enthalten ist, hält eine Überraschung bereit: an eine Slam-Session an einem Strand erinnernd, wird der Album-Titel auf eine neue Weise interpretiert. Just listen to it!

3 Antworten to “Mando Diao: Give me fire!”

  1. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei Hurricane Bar hängen geblieben bin. Ich kann mit dem Veröffentlichungsrhythmus der Jungs einfach nicht Schritt halten. Hatte die HB neulich mal wieder im Player und muss sagen, so viele tolle Melodien und Ideen, und trotzdem packt mich das Album nicht. Aber Dance with somebody klingt irgendwie anders. Vielleicht geb ich Give me fire mal eine Chance.
    By the way: welcher ist denn jetzt eigentlich der Frontmann? Das sind schon zwei oder? Auch wenn ich die stimmlich nicht auseinander halten kann.

  2. Ich fand sie gigantisch – bis zu dem Tag, als sie in einem Interview behaupteten, dass sie besser seien als die Rolling Stones… ich steh ja gar nicht drauf, wenn Musiker ihre Arroganz nach Außen tragen. Und *schwupps* – waren sie unten durch bei mir. Bin ich zu sensibel??? Ich sollte drüber nachdenken…

  3. @Nouveau Mar Ja stimmt, es sind zwei Frontmänner… Gustaf Noren und Björn Dixgard. Hör dir „Give me fire“ auf jeden Fall mal an. Lohnt sich.

    @Blabbermouth Zu sagen, man sei besser als die Rolling Stones geht echt nicht. Meiner Meinung nach können sich das nur Bands bei denen die Arroganz einfach dazugehört und die öfters solche Aussagen raushauen, aber bei denen man dann denkt: „jaja, is klar..“

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