Lied suchen, Ohrwurm töten, mitgrölen…

Zuhause die größte Musiksammlung, die wenige Wünsche offen lässt…
Auf dem iPod immer Songs für unterwegs dabei…
Am Arbeitsplatz hilft Last.fm weiter…

Als großer Verfechter der Musikplattform Last.fm und Abonnent des personalisierten Radios, verliere ich in letzter Zeit immer mehr das Bedürfnis meine Radiostation während der Arbeit laufen zu lassen. Mein Musikgeschmack hat sich nicht gravierend verändert, aber als störend empfinde ich momentan nicht genau den Titel hören zu können, nachdem mein Gemütszustand verlangt. Möchte ich in neue Alben reinhören, greife ich oft auf andere Möglichkeiten wie MySpace zurück, doch für das Anhören von meinen „aktuellen“ Lieblingsliedern ist mir das Erstellen von Playlists, die dann nicht mal nach der Reihe die Titel abspielen, einfach zu mühsam. So manch anderer sucht sich seine Lieder bei YouTube zusammen, jedoch könnte ich mich dann aufgrund des regelmäßigen Besuchen der Seite, um das nächste Video auszuwählen, einen neuen Job suchen.

Erst gestern entdeckte ich durch einen Freund SEMSIX, eine Musiksuchmaschine, die zwei Stuttgarter Medieninformatik Studenten ins Leben gerufen haben. Über eine Suchmaske kann man den gesuchten Künstler und den Liedtitel oder das Album eingeben und schon werden Videoplattformen wie YouTube, Vimeo und MyVideo nach dem passenden Songs durchforstet. Geliefert werden die Ergebnisse nach ihrer Qualität geordnet und so lässt sich der Titel oder das komplette Album bequem per Doppelklick in eine Playlist einfügen.
Und wenn man nun mal wieder da sitzt und der berühmte Ohrwurm schuld daran ist, dass unaufhörlich eine bestimmte Liedzeile durch den Kopf huscht, man teilweise regelrecht dem Wahnsinn nahe ist, weil man nicht dahinter kommt, welcher Liedtitel zu diesem Songfetzen gehört und selbst Google einmal versagt … dann findet man bei SEMSIX seine Erlösung:
Unter dem Tab Volltextsuche & Lyrics kann jeder die verflixten Ohrwurm-Wörter loswerden und bekommt eine Liste von Liedern aufgezeigt, die einen solchen Textausschnitt beinhalten. Hat man das Lied gefunden, kann man nun auch den kompletten Song mitsingen oder mitgrölen, denn zu jedem Song wird automatisch der komplette Liedtext wiedergegeben.

Will man seine erstellte Playlist auch das nächste Mal weiter hören ist das kein Problem. Mit einfachem Klick kann ein neuer Hyperlink erzeugt werden und einfach unter den Favoriten abgespeichert werden oder per Mail versendet werden.
Da es die Möglichkeit gibt, mehrere erstellte Playlists parallel zu erstellen, kann auch ein jazz-liebender Rocker beide Musikrichtungen auf verschiedenen Playlists verwalten und muss nicht befürchten das nach Miles Davis plötzlich James Hetfield „Fran-Tic-Tic-Tic-Tac“ ins sein Ohr schmettert.

Nachteilig bei der Liedsuche ist die dann doch ab und zu schlechtere Soundqualität der Lieder, jedoch kann man schnell mit einem Klick zum nächsten Suchtreffer überspringen. Dies kommt auch eher selten vor, da die Treffer, wie anfangs bereits erwähnt, nach der Qualität geordnet werden und eine einfache Kennzeichnung mit Ampel-Farben die Erkennung der guten Treffer sofort ermöglicht.
Auch die Optik erscheint nicht mehr zeitgerecht, aber im Großen und Ganzen ist SEMSIX sehr nützlich und zeitsparend und eine kleine Erkundungstour auf jeden Fall wert. Viel Spaß!

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