The Black Keys – Brothers

Da hat man mal zwei Monate nicht die Zeit das Ohr an die Musikschiene zu halten und hat sofort das Gefühl alles verpasst zu haben.
Die Musikwelt ist eine zeitlang (leider) spurlos an mir vorbeigezogen. Abgekapselt in meiner kleinen Welt zwischen Büchern und Skripten habe ich nur Songs gehört, von denen ich wusste, dass sie schnell den gewünschten Effekt erzeugen können: Abschalten, Entspannung, Stressabbau..

Nun tauche ich wieder auf und entdecke wie ein Spätzünder das andere Geschlecht entdeckt: The Black Keys.

Damit werde ich wahrscheinlich alleine stehen, denn die ganze Welt scheint The Black Keys zu kennen, nur die „beste Alternative“ hat verschlafen. Vielleicht gibt es jedoch noch ein paar übriggebliebene Spätzünder, denen die Band ebenfalls noch nahegebracht werden muss.
The Black Keys sind nicht gerade frisch einem Hype entsprungen, sondern sind schon seit 2002 offiziell musikalisch unterwegs. Dass sie nicht ein Album herausgebracht haben, dass zufälligerweise von der Masse geliebt wird (siehe MGMT), merkt man sofort.
Solide, gesetzt, eigensinnig, ehrlich klingt das Album „Brothers“.

Wo fange ich an? Wo höre ich auf?
Das Album geht runter wie Öl und doch hat jedes Lied seinen eigenen Charme.  Schon nach den ersten drei Lieder: Everlasting Light, Next Girl und Tighten Up, war ich gefangen.

Ich möchte nicht lange loben, kritisieren.
Ich möchte euch einfach The Black Keys ans Herz legen.
Solide Musik, die in einer teilweise zu hoch schwebenden Musikwelt oftmals fehlt.

Anhören:
MySpace
„Brothers“ komplett auf Youtube

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