JetztMusikFestival 2012: ApacheApache

Am Freitag (30.März) nahm ich die Möglichkeit war, die Musik-und Literatur Reihe „JetztMusikFestival“ in Mannheim an einem der 7 Tage zu besuchen.
Ab 21Uhr traten Künstler in verschiedenen Bars im Jungbuschviertel auf und ich pickte mir drei raus, die ich mir mal anschauen wollte. Als erstes streckte ich ein Ohr ins „Strümpfe„. Wie mir erzählt worden ist, wurde hier der Raum einer Wohngemeinschaft zur Straße hin in eine Art Bar / Ausstellungsraum umgemünzt. Im hinteren Teil der Location befinden sich jedoch Zimmer einer WG. Vielleicht wurde mir hier aber auch nur eine coole Story erzählt, die zu Teilen stimmt.
Dort trat das Elektro-Duo „Der Räuber und der Prinz“ auf. Der Laden war ziemlich gefüllt und alle wippten zu den Geräuschen, die die Band von sich gab. Mich wollte die Musik jedoch nicht packen. Treffend fand ich die Beschreibung: „Es hört sich an, wie ein langes Intro und man erwartet, dass etwas passiert.“ Aber kann natürlich auch sehr daran liegen, dass ich kein Fan der elektronischen Tanzmusik bin. Deswegen einfach mal ganz unvoreingenommen bei MySpace reinhören.

Deshalb ging es auch nach einem Bier weiter in die nächste Location. Und zwar ins „Blau“ – hatte mir schon vor zwei Jahren beim „Nachtwandel im Jungbusch“ zugesagt. Dabei handelt es sich um eine kleine Bar mit einer noch kleineren Bühne. Vielleicht passen gerade einmal 50 Leute in die Bar. Dort waren bereits „Monopeople“ kräftig am „Lärm machen“. Ja, es war verdammt laut. Kein Wunder, wenn man sich in die Kategorie „Starkstrommusik“ einordnet. Auch hier kamen der barfußige Gitarrist und der Schlagzeuger wie auch die vorherige ohne Sänger klar.
 Jedoch machte gerade das, das Duo interessant. Und nicht wie zuvor empfand ich die Musik als reines „Intro“, sondern jeder Song hatte einen dramaturgischen Aufbau. Bei manchen Liedern wurde auch zwischendrin kleine Vocals eingestreut, weswegen mir speziell „ApacheApache“ und „Ich tanz homo“ im Sinn geblieben sind.

Gegen Ende brachten Monopeople noch eine Cover-Version von dem Iron Maiden Song „The Number of the Beast„, welche Sie für einen Bandcontest vorbereiten mussten. Generell stehe ich Coverversionen sehr skeptisch gegenüber. Meiner Meinung nach besteht die Kunst darin, das man das Lied noch erkennt, jedoch dieses nicht einfach dupliziert, sondern eine eigene Note einfügt, eventuell sogar die Geschichte des Songs neu erzählt. Monopeople ist das recht gut gelungen. Der Song wurde umbenannt in „1-2-3-4- Der Wolf steht vor der Tür“ und in groben Zügen war der Originalsong wiedererkennbar, wurde jedoch neu interpretiert. Nach dem meine Ohren taub und die Blau-Bar leer, war für mich das JetztMusikFestival beendet. Vielleicht nächstes Jahr wieder..

Und hier noch das Lied „FOXXES“ von Monopeople:

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