Johnossi im Substage in Karlsruhe

Nachdem es leider nicht wie geplant geklappt hatte beim „Sounds Good, Sounds Nordic“-Festival in Zürich dabei zu sein, bei welchem Johnossi gespielt hätten, nutzte ich die Chance das Konzert in Karlsruhe wahrzunehmen.

Obwohl es einem Montag etwas schwerfiel sich aufzuraffen, war dies in der Konzert-Location, dem Substage in Karlsruhe, schnell vergessen. Die Vorband nahm ich nur halb war und diese berauschten mich auch nicht wirklich mit ihrer Musik. Johnossi ließen sich dann etwas länger Zeit nach der Vorband auf die Bühne zu kommen. Erstmal mussten die gefühlten 100 Gitarren gestimmt werden. (Später war es somit keine Überraschung mehr, dass der Sänger nach jedem Song die Gitarre wechselte.)

Schwerpunkt der Tour liegt natürlich auf dem neuen Album „Transitions„, über welches ich noch etwas im Zwiespalt stehe. Die Songs sehr eingängig, aber nicht mehr so kantig wie ersten zwei Alben. Ich muss sagen, schon beim Dritten war ich enttäuscht, dass die Power etwas verloren gegangen war. Die Rezension von Plattentests.de hebt diese Punkte sehr kritisch hervor. Das eine oder andere Lied wie „Gone Forever“, „Seventeen“ und mein Favorit „Bull/Bear“ sind jedoch meiner Meinung nach tolle Lieder.

Zurück zum Konzert. Da ich Johnossi bereits auf einem Festival gesehen hatte, wusste ich, dass es trotz eher sanftem neuen Album schön „wumsen“ würde. Das machten John&Ossi auch schnell bei ihrem Auftreten klar. Der Bass und die Gitarrenklänge fuhren sofort durch alle Glieder. Hyperaktive Teens eröffneten sogleich einen Moshpit, was ich dann doch sehr lächerlich fand, vor allem weil sie mit dem Schließen des Moshpits bis Ende des Songs warten mussten, als das Lied dann nochmal anzog… Naja, Anfängerfehler.

Um mich herum auch eher jüngeres Publikum, welches eher von den ruhigen Liedern angetan war. Ich freute mich hingegen eher über die Klassiker der ersten beiden Alben..beispielsweise Party with my pain oder den Execution Song.
Und der Skandal: Man must dance wurde nicht gespielt!

Allen in allem sind Johnossi angepasster geworden und „hörbarer“ für die Allgemeinheit. Jedoch ist der wirklich erstklassige Sound bei den Konzerten ist geblieben! Auf jeden Fall das Geld wert. Ich bin gespannt wie sie sich beim Southside dieses Jahr geben werden. Vielleicht lassen sie es dort noch ein bisschen mehr krachen. Ich würde es mir wünschen.

Wer das Album noch nicht kennt. Hier ein cool gemachtes Video zum Reinschnuppern:

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